DIESE HERAUSFORDERUNGEN KÖNNEN SIE GERN ANNEHMEN.
Baustellenmischabfälle effizient aufzubereiten stellt die Entsorgungsbranche vor große rechtliche und wirtschaftliche Herausforderungen. Die präzise Umsetzung der Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV § 9 Abs. 1 Bau- und Abbruchabfälle) ist für alle Marktteilnehmer von entscheidender Bedeutung.
Mit Doppstadts mobil-modularen Aufbereitungskonzepten MMPC sind Sie auf der sicheren Seite. Alle nach diesem Prinzip konzipierten Anlagen versetzen Sie in die Lage, Baustellenmischabfälle rechtssicher und wirtschaftlich zu behandeln. Zudem sind die Maschinen so flexibel, dass Ihr Betrieb zeitnah reagieren kann, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.
DIE ZUKUNFT IST MOBIL-MODULAR.
Robuste Doppstadt Maschinen und bewährte Add-ons kombinieren unsere Experten smart zu einer mobil-modularen Anlage. Alle Maschinen können Sie flexibel in unterschiedlichen Fraktionen nutzen. Auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren Sie schnell, indem Sie die Komponenten der Anlage neu kombinieren. Damit sind Sie für die wirtschaftliche und rechtssichere Aufbereitung Ihrer Baustellenmischabfälle bestens gerüstet – egal, welche Herausforderungen in Zukunft auf Sie warten.
NUTZEN SIE UNSERE IDEEN ZU IHREM VORTEIL.
Unter mobil-modularen Aufbereitungskonzepten verstehen wir die Kombination von mobilen Doppstadt Maschinen nach dem Baukastenprinzip. Intelligent kombiniert sind sie in vielen Anwendungen einsetzbar.
EINE INVESTITION, DIE SICH RECHNET.
- Zukunftssichere Lösungen mit Doppstadts mobil-modularem Aufbereitungskonzept MMPC
- Flexible Nutzung der Maschinen in unterschiedlichen Fraktionen
- Schnelle Reaktion auf geänderte Rahmenbedingungen durch neue Kombinationen
- Geringes Investitionsvolumen
- Reduktion der Entsorgungskosten um ca. 30–40 %
NUTZEN SIE UNSERE IDEEN ZU IHREM VORTEIL.
Unter mobil-modularen Aufbereitungskonzepten verstehen wir die Kombination von mobilen Doppstadt Maschinen nach dem Baukastenprinzip. Intelligent kombiniert sind sie in vielen Anwendungen einsetzbar. Als Betreiber haben Sie eine Vielfalt an Optionen, um die Anlage exakt Ihren Material- und Volumenströmen anzupassen. Wenn diese sich verändern, können Sie schnell reagieren. Alle Maschinen lassen sich flexibel verfahren und umstellen.
Fünf Schritte, die Sie weiterbringen.
Vorzerkleinerung und Aufschluss des Materials mittels Methor zur dosierten Materialzufuhr für die folgenden Aufbereitungsschritte.
Trennung des Materials per SELECTOR 400 in Grob- und Feinkorn. Vergleichmäßigen und Ausbreiten des Materialstroms zur Windsichtung.
Handsortierung an einem Band, das in Aufstellung und Anordnung der Stationen variabel ist.
Abtrennung des Fe-Anteils via Überbandmagnet am Methor.
Stufenlos verstellbarer Windsichter zur Ausbringung der Folien und weiteren 2D-Leichtfraktionen.
Häufig gestellte Fragen
FAQ’s MMPC Baumischabfall und verunreinigter Bauschutt – die allgemeinen Fragen zum mobil modularen Aufbereitungskonzept finden Sie unter FAQ’s allgemein.
Ja. Das MMPC-Konzept eignet sich für die Aufbereitung von Baumischabfall sowie gemischten Bau- und Abbruchabfällen. Es kombiniert Zerkleinerungs-, Sieb-, Sichtungs- und Sortiertechnik und kann an unterschiedliche Inputmaterialien, Störstoffanteile und gewünschte Outputqualitäten angepasst werden.
Der Doppstadt IMS 2 übernimmt die sensorbasierte Sortierung definierter Materialfraktionen. Je nach Material, Korngröße und Sortieraufgabe können beispielsweise Holz, Kunststoffe, Metalle oder mineralische Bestandteile erkannt und ausgeschleust werden. Dadurch lassen sich Wertstoffe zurückgewinnen, Störstoffe reduzieren und mineralische Fraktionen gezielt verbessern.
Ja. Verunreinigter Bauschutt kann mit abgestimmter Sieb-, Sichtungs- und Sortiertechnik behandelt werden. Ziel ist es, Fremdstoffe wie Holz, Folien, Kunststoffe, Metalle oder Gips aus der mineralischen Fraktion zu entfernen und die Qualität der mineralischen Ausgangsfraktion zu verbessern.
Der IMS 2 kann definierte Stör- und Wertstoffe automatisiert aus dem Materialstrom ausschleusen. Dadurch können verwertbare Bestandteile zurückgewonnen, mineralische Fraktionen verbessert und nachgelagerte Entsorgungs- oder Aufbereitungsschritte reduziert werden.
Ein Materialtest ist empfehlenswert. Repräsentatives Inputmaterial ermöglicht eine realistische Bewertung von Anlagenkonfiguration, Sortieraufgabe, Durchsatz, Störstoffanteilen und erreichbarer Outputqualität. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für die technische Projektierung.
Ein Anlagenlayout für gemischte Bau- und Abbruchabfälle kann aus mehreren Prozessschritten bestehen, zum Beispiel Vorzerkleinerung, Siebung, Windsichtung, Metallabscheidung, sensorbasierte Sortierung und Materialaustrag. Die konkrete Anordnung hängt vom Inputmaterial, der Zielqualität, dem verfügbaren Platz und dem gewünschten Durchsatz ab.
Typische Anwendungsbereiche liegen im AVV-Kapitel 17 für Bau- und Abbruchabfälle, insbesondere bei nicht gefährlichen gemischten Bau- und Abbruchabfällen wie AVV 17 09 04 sowie mineralischen Stoffströmen wie AVV 17 01 07. Die endgültige Einstufung und Zulässigkeit hängt jedoch immer vom konkreten Material, möglichen Schadstoffbelastungen, der Genehmigung und der behördlichen Bewertung ab.
Doppstadt bietet ein Staubunterdrückungssystem für mobile Maschinen und MMPC-Anlagen an. Der Schaum wird gezielt an staubintensiven Übergabe-, Zerkleinerungs- oder Austragsstellen eingebracht und bindet Staub möglichst nah an der Entstehungsquelle. Ob und in welchem Umfang die Anforderungen aus ABA-VwV, TA Luft oder behördlichen Auflagen erfüllt werden, ist projekt- und standortbezogen zu prüfen.
Das Staubunterdrückungssystem besteht aus folgenden Komponenten:
- Schaltschrank (Steuerungs- und Regeleinheit)
- Schaummischer inkl. 25 m Spiralschlauch
- Schaumdüse aus Edelstahl
- Funkfernbedienung
- Halterung zur Befestigung der Düsenleiste an der Doppstadt Maschine
Eine Nachrüstung ist grundsätzlich möglich und wird anwendungsbezogen geprüft. Der Vertrieb und die technische Integration des Systems beziehen sich derzeit auf Doppstadt-Maschinen. Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Anbaupunkte, verfügbare Medienanschlüsse, ausreichend Platz und die sichere Einbindung in das Maschinen- beziehungsweise Anlagenkonzept.
Druckluft- und Wasserversorgung sind nicht Bestandteil des Lieferumfangs und müssen betreiberseitig bereitgestellt werden. Für den Betrieb sind ein geeignetes Aggregat zur Drucklufterzeugung sowie ein Wasseranschluss erforderlich. Die konkreten technischen Spezifikationen, Anschlusswerte und Anforderungen werden projektbezogen im Angebot oder in der technischen Auslegung definiert.
Die Lieferzeit beträgt voraussichtlich etwa sechs Wochen nach Eingang der schriftlichen Bestellung. Im Rahmen einer MMPC-Anlage richtet sich die Lieferzeit nach der Gesamtplanung, den eingesetzten Anlagenkomponenten und der projektbezogenen Verfügbarkeit.
Die Dauer der Bindewirkung hängt von Material, Staubbelastung, Feuchtigkeit, Witterung, Umschlaghäufigkeit und Prozessführung ab. Je nach Einsatzfall kann die Nachbindewirkung mehrere Stunden bis mehrere Tage anhalten.
In der Regel wird deutlich weniger Wasser benötigt als bei einer klassischen Wasserbedüsung, da der Schaum ein größeres Volumen und eine größere Benetzungsoberfläche erzeugt. Das Mischungsverhältnis wird projekt- und materialbezogen eingestellt; als Richtwert kann ein Verhältnis von etwa 1:100 genannt werden, sofern dies durch die technische Auslegung bestätigt ist.
- Geringerer Investitionsaufwand im Vergleich zu baulichen Maßnahmen wie Einhausung, Kapselung oder Absaugung, abhängig vom konkreten Anlagenkonzept
- Gezielte Staubbindung an relevanten Entstehungsstellen; vorhandene Gutachten oder Nachweise sollten projektbezogen herangezogen werden
- Reduzierter Wasserverbrauch gegenüber klassischer Bedüsung, abhängig von Material, Staubbelastung und Betriebsweise
- Mögliche Nachbindewirkung des Staubs nach der Behandlung, abhängig von Einsatzfall und Umgebungsbedingungen
Eine pauschale behördliche Freigabe gibt es nicht, da die zuständige Behörde im Einzelfall entscheidet, welche Maßnahmen im jeweiligen Genehmigungs- oder Auflagenkontext anerkannt werden. Das Staubunterdrückungssystem wurde bereits in mehreren Bundesländern eingesetzt; die Anerkennung sollte jedoch projekt- und standortbezogen mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden.
Die Empfehlung ist Trinkwasserqualität. Selbst aufbereitetes Wasser sollte durch den Hersteller individuell freigegeben werden.
