BIOABFÄLLE RECHTSSICHER AUFBEREITEN. SIEBRESTE WIRTSCHAFTLICH NACHBEHANDELN.
Die Novelle der Bioabfallverordnung (BioAbfV) stellt eine große Herausforderung für die Aufbereitung von Bioabfällen dar. Um den Eintrag von Kunststoffen, Glas und Metallen in die Umwelt zu reduzieren, wurden die Anforderungen an die Entfrachtung der Fremdstoffe deutlich verschärft.
Mit einem individuell auf Ihren Betrieb zugeschnittenen, mobil-modularen Aufbereitungskonzept können Sie auf effiziente Weise frische Bioabfälle rechtssicher vorbehandeln und Siebreste wirtschaftlich nachbehandeln.
DIE ZUKUNFT IST MOBIL-MODULAR.
Robuste Doppstadt Maschinen und bewährte Add-ons kombinieren unsere Experten smart zu einer mobil-modularen Anlage. Alle Maschinen können Sie flexibel in unterschiedlichen Fraktionen nutzen. Auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren Sie schnell, indem Sie die Komponenten der Anlage neu kombinieren. Damit sind Sie für die wirtschaftliche und rechtssichere Aufbereitung Ihrer Bioabfälle bestens gerüstet – egal, welche Herausforderungen in Zukunft auf Sie warten.
NUTZEN SIE UNSERE IDEEN ZU IHREM VORTEIL.
Unter mobil-modularen Aufbereitungskonzepten verstehen wir die Kombination von mobilen Doppstadt Maschinen nach dem Baukastenprinzip. Intelligent kombiniert sind sie in vielen Anwendungen einsetzbar.
EINE INVESTITION, DIE SICH RECHNET.
- Zukunftssichere Lösungen mit Doppstadts mobilmodularem Aufbereitungskonzept (MMPC)
- Aufbereitung von bis zu 30.000 Tonnen Bioabfall pro Jahr und Anlage möglich
- Geringes Investitionsvolumen
- Bei entsprechender Menge ROI innerhalb von nur drei Jahren möglich
- Reduktion der Entsorgungskosten um bis zu 80 % möglich
- Reduktion der Siebrestmenge von 15 % auf unter 5 % möglich (bezogen auf die Inputmenge)
- Flexible Nutzung der Maschinen
- Schnelle Reaktion auf geänderte Rahmenbedingungen
NUTZEN SIE UNSERE IDEEN ZU IHREM VORTEIL.
Unter mobil-modularen Aufbereitungskonzepten verstehen wir die Kombination von mobilen Doppstadt Maschinen nach dem Baukastenprinzip. Intelligent kombiniert sind sie in vielen Anwendungen einsetzbar. Als Betreiber haben Sie eine Vielfalt an Optionen, um die Anlage exakt Ihren Material- und Volumenströmen anzupassen. Wenn diese sich verändern, können Sie schnell reagieren. Alle Maschinen lassen sich flexibel verfahren und umstellen.
In drei Schritten: Entfrachten Sie Ihren Bioabfall effizient von Störstoffen.
Der METHOR öffnet die Säcke, schließt Materialverbunde auf, zerkleinert Steine, Beton- und Holzteile und trennt Fe-Metalle ab. Danach fördert er das Material gleichmäßig auf den ersten Spiralwellenseparator SELECTOR 400.
Der Spiralwellenseparator SELECTOR 400 trennt alle Störstoffe ab, die größer als 250 mm sind. Sie werden als Überlauf auf ein mobiles Band gefördert und aufgehaldet. Über dem Spiralwellendeck ist ein Windsichter angebracht, der Folien und weitere 2D-Störstoffe absaugt und in einen abgenetzten Abrollcontainer fördert. Der Unterlauf wird auf den zweiten SELECTOR 400 gefördert.
Der zweite Spiralwellenseparator SELECTOR 400 trennt den Materialstrom weiter auf, sodass der zweite Windsichter die restlichen Folien und 2D-Störstoffe absaugen kann. Danach sind Mittel- und Feinfraktion nahezu störstofffrei.
Beide Fraktionen können Sie jetzt in die erste biogene Behandlungsstufe (Kompostierung oder Vergärung) einbringen.
- Bioabfall Anlage 1
- Bioabfall Anlage 2
- Video - Bioabfallaufbereitung
- Video - Störstoffentfrachtung Bioabfälle
- Output Fein
In fünf Schritten: Die Veredelung Ihrer Siebreste mittels Reduktion Ihrer Entsorgungskosten.
Der METHOR öffnet die Säcke, schließt Verbunde auf und dosiert den Materialfluss. Er zerkleinert Steine, Beton- und Holzteile und trennt Fe-Metalle ab. Danach fördert er das Material gleichmäßig auf den ersten Spiralwellenseparator SELECTOR 400.
Der Spiralwellenseparator SELECTOR 400 trennt alle Störstoffe ab, die größer als 250 mm sind. Steine, Hartkunststoffe, Hohlglas und grobes Holz werden als Überlauf auf ein mobiles Band gefördert und aufgehaldet.
Über dem Spiralwellendeck ist ein stufenlos verstellbarer Windsichter angebracht, der Folien und weitere 2D-Leichtfraktionen wie z.B. Papier absaugt und in einen abgenetzten Abrollcontainer fördert.
Abtrennung des Fe-Anteils via Überbandmagnet am Methor.
Feinabsiebung mittels Trommelsiebmaschine zur Trennung von Holz- und Steinanteilen im Überkorn und Fertigkompost im Feinkorn.
Das von Störstoffen befreite Holz im Überkorn kann der Verwertung im BMKW zugeführt werden.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
FAQ’s MMPC Bioabfall – die allgemeinen Fragen zum mobil modularen Aufbereitungskonzept finden Sie unter FAQ’s allgemein.
MMPC setzt bei Bioabfall früh im Prozess an: Der Zerkleinerer kann als Dosierer und Sackaufreißer dienen, damit Störstoffe wie Folien, Kunststoffe und Glas möglichst früh ausgeschleust werden. Ziel ist eine saubere Fein- und Mittelfraktion.
Ob die Anforderungen der Bioabfallverordnung im konkreten Projekt eingehalten werden, hängt unter anderem von Inputmaterial, Anlagenkonfiguration, Betrieb und Nachweisführung ab und sollte individuell geprüft werden. Die Anlagen die in Betrieb sind, halten die Grenzwerte ein.
Ja, die Aufbereitung kann Siebreste um bis zu 90 % reduzieren, die Rottezeit verkürzen und die Anlagenkapazität erhöhen.
Durch die erhebliche Reduzierung der zu entsorgenden Siebreste und deren Kosten.
Doppstadt bietet ein Staubunterdrückungssystem für mobile Maschinen und MMPC-Anlagen an. Der Schaum wird gezielt an staubintensiven Übergabe-, Zerkleinerungs- oder Austragsstellen eingebracht und bindet Staub möglichst nah an der Entstehungsquelle. Ob und in welchem Umfang die Anforderungen aus ABA-VwV, TA Luft oder behördlichen Auflagen erfüllt werden, ist projekt- und standortbezogen zu prüfen.
Das Staubunterdrückungssystem besteht aus folgenden Komponenten:
- Schaltschrank (Steuerungs- und Regeleinheit)
- Schaummischer inkl. 25 m Spiralschlauch
- Schaumdüse aus Edelstahl
- Funkfernbedienung
- Halterung zur Befestigung der Düsenleiste an der Doppstadt Maschine
Eine Nachrüstung ist grundsätzlich möglich und wird anwendungsbezogen geprüft. Der Vertrieb und die technische Integration des Systems beziehen sich derzeit auf Doppstadt-Maschinen. Voraussetzungen sind unter anderem geeignete Anbaupunkte, verfügbare Medienanschlüsse, ausreichend Platz und die sichere Einbindung in das Maschinen- beziehungsweise Anlagenkonzept.
Druckluft- und Wasserversorgung sind nicht Bestandteil des Lieferumfangs und müssen betreiberseitig bereitgestellt werden. Für den Betrieb sind ein geeignetes Aggregat zur Drucklufterzeugung sowie ein Wasseranschluss erforderlich. Die konkreten technischen Spezifikationen, Anschlusswerte und Anforderungen werden projektbezogen im Angebot oder in der technischen Auslegung definiert.
Die Lieferzeit beträgt voraussichtlich etwa sechs Wochen nach Eingang der schriftlichen Bestellung. Im Rahmen einer MMPC-Anlage richtet sich die Lieferzeit nach der Gesamtplanung, den eingesetzten Anlagenkomponenten und der projektbezogenen Verfügbarkeit.
Die Dauer der Bindewirkung hängt von Material, Staubbelastung, Feuchtigkeit, Witterung, Umschlaghäufigkeit und Prozessführung ab. Je nach Einsatzfall kann die Nachbindewirkung mehrere Stunden bis mehrere Tage anhalten.
In der Regel wird deutlich weniger Wasser benötigt als bei einer klassischen Wasserbedüsung, da der Schaum ein größeres Volumen und eine größere Benetzungsoberfläche erzeugt. Das Mischungsverhältnis wird projekt- und materialbezogen eingestellt; als Richtwert kann ein Verhältnis von etwa 1:100 genannt werden, sofern dies durch die technische Auslegung bestätigt ist.
- Geringerer Investitionsaufwand im Vergleich zu baulichen Maßnahmen wie Einhausung, Kapselung oder Absaugung, abhängig vom konkreten Anlagenkonzept
- Gezielte Staubbindung an relevanten Entstehungsstellen; vorhandene Gutachten oder Nachweise sollten projektbezogen herangezogen werden
- Reduzierter Wasserverbrauch gegenüber klassischer Bedüsung, abhängig von Material, Staubbelastung und Betriebsweise
- Mögliche Nachbindewirkung des Staubs nach der Behandlung, abhängig von Einsatzfall und Umgebungsbedingungen
Eine pauschale behördliche Freigabe gibt es nicht, da die zuständige Behörde im Einzelfall entscheidet, welche Maßnahmen im jeweiligen Genehmigungs- oder Auflagenkontext anerkannt werden. Das Staubunterdrückungssystem wurde bereits in mehreren Bundesländern eingesetzt; die Anerkennung sollte jedoch projekt- und standortbezogen mit der zuständigen Behörde abgestimmt werden.
Die Empfehlung ist Trinkwasserqualität. Selbst aufbereitetes Wasser sollte durch den Hersteller individuell freigegeben werden.
